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Aus Körperzellen geklonte Mäuse sterben früher als natürlich gezeugte Tiere |
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Japanischen Wissenschaftlern ist es gelungen, männliche Mäuse aus unreifen Hodenzellen zu klonen und die Entwicklung dieser Tiere bis zu deren Tod zu verfolgen. Dabei stellten die Forscher fest, dass die geklonten Mäuse früher starben als normale Mäuse. Ihr vorzeitiges Ableben war aller Wahrscheinlichkeit nach auf Erkrankungen von Leber und Lunge und auf ein geschwächtes Immunsystem zurückzuführen.
Als Kontrollgruppen für die geklonten Mäuse dienten sowohl durch normale Zeugung entstandene als auch durch künstliche Befruchtung (Spermieninjektion) gezeugte Tiere mit vergleichbarer genetischer Ausstattung. Innerhalb des ersten Lebensjahres der Tiere verlief ihre Entwicklung weitgehend gleich. Nach 800 Tagen waren aber zehn der zwölf geklonten Mäuse bereits gestorben, von den Tieren aus der Kontrollgruppe jedoch nur drei von dreizehn. Bei den toten geklonten Tieren registrierten die Wissenschaftler Lungenentzündungen und schwere Leberschäden. In einem weiteren Experiment stellte man fest, dass die Fähigkeit geklonter Mäuse, Antikörper zu bilden, deutlich vermindert war.
Die Forscher glauben, dass die mit dem Klonen verbundenen Organschäden von der Art der Körperzellen abhängig sind, die als Ausgangsmaterial dienten. Aber auch die genetische Ausstattung der für die Experimente verwendeten Tiere mag eine Rolle gespielt haben. Ein Klonen von Menschen halten die Wissenschaftler auf Grund der festgestellten schädigenden Langzeiteffekte für unverantwortlich.
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