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Heutzutage geht man normalerweise davon aus, dass der Mensch im Durchschnitt acht Stunden Schlaf benötigt. Eine neue breit angelegte Studie aus den USA lässt nun jedoch darauf schließen, dass schon sechs bis sieben Stunden Schlaf täglich genügen dürften. Menschen, die regelmäßig mehr als acht oder weniger als vier Stunden schlafen, zeigten eine deutlich erhöhte Sterblichkeitsrate auf.
Im Rahmen der erst jetzt komplett ausgewerteten Studie der University of California, San Diego, wurde das Schlafverhalten von 1,1 Millionen Menschen zwischen 30 und 102 Jahren zwischen 1982 und 1988 aufgezeichnet und analysiert. Dabei wurden auch Faktoren wie Alter, Ernährung, bestehende Gesundheitsprobleme oder Rauchen berücksichtigt.
Menschen, die an vorübergehenden Anfällen von Schlaflosigkeit leiden, brauchen sich demnach keine größeren Sorgen zu machen; sie haben wohl keine geringere Lebenserwartung als andere - im Gegensatz zu Menschen, die regelmäßig zu Schlaftabletten greifen. Am längsten leben der Studie zufolge Menschen, die mit sieben Stunden Schlaf auskommen. Mit acht Stunden Schlaf pro Nacht trägt man bereits ein 12 Prozent höheres Risiko, innerhalb der nächsten sechs Jahre zu sterben. Selbst Menschen, die nur fünf Stunden pro Nacht schlafen, leben anscheinend länger als 8-Stunden-und-mehr-Schläfer. Warum dies so ist, ist aber nach wie vor unklar.
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