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Die neue Generation von Lügendetektoren
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Amerikanische Forscher haben ein Gerät entwickelt, das die Veränderungen von Hitzemustern auf dem Gesicht messen und analysieren kann. Erste Versuche mit dem neuen Verfahren verliefen viel versprechend. In mehr als 80 Prozent der Fälle wurden Versuchspersonen der Lüge überführt. Dieses Gerät könnte die heutigen Lügendetektoren ablösen, bei denen Verdächtige noch an Kabel angeschlossen werden müssen. Möglicherweise eignet sich das Verfahren sogar für die Sicherheit in Flughafenabfertigungen.

Mit Hilfe der Wärmebild-Technologie werden winzige Stoffwechselveränderungen in Teilen des Körpers aufgespürt. Wenn jemand vor der Wärmebild-Kamera lügt, registriert der Computer die Erwärmung um die Augen herum. In klinischen Versuchsreihen ließ man zwanzig Testpersonen eine Schaufensterpuppe ‚erstechen‘ und berauben. Dann mussten sie die Frage beantworten, ob sie Geld hatten mitgehen lassen. Das Wärmebild-Verfahren erkannte 83 Prozent der Personen korrekt als schuldig bzw. unschuldig.

Sollte diese neue Methode die in sie gesetzten Erwartungen erfüllen, könnten Lügner an den unterschiedlichsten Orten auch ohne ausgebildetes Personal relativ sicher identifiziert werden. Sie ließe sich für die Massenabfertigung noch verfeinern und optimieren, sodass demnächst Lügen bei Fragen wie „Haben Sie etwas in ihrer Tasche versteckt?“ oder „Was wollen Sie in diesem Gebäude?“ nicht länger unbemerkt blieben. Der Sicherheitscheck am Flughafen könnte so revolutioniert werden.

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