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Intelligentes Auto kommuniziert mit dem Fahrer
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Ein intelligentes Fahrzeug soll das Autofahren in Zukunft sicherer machen. Der von zwei großen Automobilkonzernen entwickelte Wagen sammelt Informationen über den Fahrstil seines Lenkers und registriert, wenn dieser von seinen üblichen Gewohnheiten abweicht.

Biometrische Sensoren im Steuersystem überwachen Puls und Hautreaktionen des Fahrers auf bestimmte Anzeichen von Erregung hin. Wenn die Geschwindigkeit zu groß ist oder er zu dicht auf ein anderes Fahrzeug auffährt, gibt ein Bordcomputer eine Warnung oder legt beruhigende Musik auf. Durch Scheinwerfer, die Kulleraugen ähneln, soll das Auto anderen Verkehrsteilnehmern sogar die Stimmung des Fahrer signalisieren können. Wird der Wagen von verschiedenen Fahrern genutzt, müssen sich diese vor Beginn der Fahrt über einen Handcomputer identifizieren. Bei der bequemen Prozedur werden ihre individuellen Daten an das Computersystem des Autos übermittelt, das sein Programm immer aktuell dem neuen Nutzer anpasst. Bei jemandem, der gerne rast, verstellt es zum Beispiel automatisch die Getriebe-Einstellungen.

Der Bordcomputer verfügt auch über ein Navigationssystem, das den Fahrer an jeden gewünschten Ort lotst und sich drahtlos mit neuesten Straßenkarten oder Musiktiteln aufladen lässt. Die Entwickler arbeiten derzeit daran, das System so zu programmieren, dass es mit anderen Fahrzeugen kommunizieren kann. So könnten andere Verkehrsteilnehmer etwa vor einem Überholvorgang gewarnt oder Straßengebühren automatisch bezahlt werden. Der Prototyp dieses Fahrzeug, der den Namen ‚Pod‘ trägt, wurde der Öffentlichkeit erstmals Ende Oktober in Tokio vorgestellt.

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