Start Wissenswertes Wissenschaft und Forschung Muttermilch macht neugierig auf neue Speisen
Muttermilch macht neugierig auf neue Speisen
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Einer dänischen Studie zufolge prägt die Ernährung der Mutter während der Schwangerschaft und in der Stillzeit die späteren Geschmacksvorlieben des Kindes ganz entscheidend. In Testreihen ließen sich bestimmte Geschmacksstoffe, die Müttern mit dem Essen verabreicht wurden, für kurze Zeit auch in ihrer Muttermilch nachweisen. Daraus schließen die Forscher, dass die Muttermilch für Babys nicht immer gleich schmeckt, und sie nehmen deshalb an, dass das Stillen die Kinder auf unterschiedliche Geschmäcker und neue Erfahrungen in einer späteren Phase vorbereitet; dann nämlich, wenn sie beginnen, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Weiterhin folgern die Forscher aus ihren Messergebnissen, dass Kinder stillender Mütter insgesamt eher dazu neigen, Speisen mit neuen Geschmacksnoten auszuprobieren als Flaschenkinder. Die Bedeutung der Muttermilch kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Sie beweist, wie unendlich gütig und weise der Schöpfer uns unsere Umwelt eingerichtet hat. Denn nur Er kennt die Bedürfnisse des Menschen.
 

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