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Ein frischer Frühling glimmt bereits,
umschlingt die Gefühle wie ein Sommerwind.
Auf mysteriösen Hügeln, über denen die Sonne nie ganz untergegangen ist,
bahnt sich ein neuer Tag den Weg.
Empfindsame Herzen erleben die Nächte teils farbenfroh,
teils qualvoll wie in Geburtswehen.
In Herzen, die sich dem Licht öffnen,
wird die Nacht zum Tage und kündet von Paradiesen.
Abend für Abend ein neues Ziel,
verwandeln sich alte Zeiten in süße Träume.
Diese Träume spornen den Menschen an,
nur für den Ewigen zu leben, sein Herz an den Ewigen zu binden.
Auch wenn sich die Horizonte eintrüben, das Licht dieses Menschen erlischt nie.
Er eilt in seine aufgeklärte innere Welt,
streckt sich dort nach schier unerreichbaren Gipfeln und will nicht mehr zurück;
wandert mit anderen Seelen, einander erleuchtend.
Dabei verwandelt sich ihm die Erde in den Himmel und das Diesseits ins Jenseits;
mit dieser Wahrnehmung erscheint ihm die Schöpfung blass.
Hinter dem Wehen des Windes vernimmt er ein Frohlocken, in den Farben ein Jauchzen,
und so hüllt er sich in den Mantel der Ewigkeit.
Kein trauriger Abend mehr und kein trüber Herbst;
Das Flechtwerk seiner Seele färbt alles himmelblau.
In jeder Stimme eine Melodie der Unsterblichkeit,
alles Vergängliche ist ewig.
Dürstend nach Liebe und Begegnung
strebt er sein ganzes Leben lang nach jenen Gipfeln.
Die Spiritualität, gereift in seinem Herzen,
lässt ihn das Jenseits spüren. Sein sehnlichster Wunsch geht in Erfüllung.
Fethullah Gülen
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