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Seit Jahrhunderten schon - dein Antlitz so blass und fahl wie deine Seele,
Dein Zustand verrät: ein Warten – ein Warten auf den Frühling.
Ein prächtiger Tulpengarten möchte aufblühen in deinem Herzen,
Doch niemand weiß, ob unser Herr es geschehen lassen wird.
Die Wünsche deines Herzen abhängig gemacht von Unmöglichem
Sähest du doch jenseits dessen, was du sehen könntest
Und das Atlas der Gnade wo die Wahrheit sich zeigt
Erst dann begreifst du das Abenteuer des Daseins
(Aus der Zeitschrift Fontaene, Ausgabe 39, 2008)
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