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Ridâ, Zufriedenheit, bedeutet, bei Unglücken keinen Groll zu hegen und die Manifestationen des Schicksals klaglos und gefasst zu akzeptieren. Ridâ meint, der Behandlung durch Gott positive Akzeptanz entgegenzubringen, ob sie uns nun angenehm ist oder nicht.
Die Zufriedenheit ist ein Geschenk Gottes an den Menschen, dass sich dieser allerdings erst erarbeiten muss. Er verwirklicht sie durch seinen Glauben, durch die die Ernsthaftigkeit seiner religiösen Praktiken und dadurch, dass er sich seiner Verehrung Gottes so bewusst ist, als sähe er Ihn direkt vor sich.
Wenn ein Mensch schließlich glaubt, dass alle Dinge und alle Ereignisse von Gott vorherbestimmt sind, und wenn er gleichzeitig der Überzeugung ist, dass alles, was Gott erschafft, entweder selbst gut ist oder letztendlich zu einem guten Resultat führen wird, dann wirkt das auf ihn ermutigend und schenkt ihm die Gelassenheit, in allem etwas Positives zu sehen und immer optimistisch zu sein.
Wer mit Gott als seinem Herrn, dem Islam als seiner Religion und Muhammad als seinem Propheten zufrieden ist, hat die Wonnen des Glaubens geschmeckt. (Muslim, Nasa’i)
Die Zufriedenheit basiert auf der wichtigsten Grundlage der Religion, dem Vertrauen auf Gott; ihre Qualität lässt sich erst dann erfahren, wenn man absolut von der Existenz und der Einheit Gottes überzeugt ist. Die Zufriedenheit des Menschen ist in der Liebe zu Gott und in der Loyalität zu Ihm verankert. Die Zufriedenheit Gottes - Gottes Wohlgefallen - wiederum ist die größte Belohnung, die wir Menschen empfangen können.
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