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Die Anfänge des Islams
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Nach seiner Berufung zum Propheten begann Muhammad zunächst, seinen Verwandten in Mekka das kommende Gericht Gottes und die Einheit Gottes zu verkünden. Die ersten Muslime waren deshalb auch Khadidscha, Ali, Zaid und Abu Bakr.

Im Laufe der nächsten drei Jahre sprach er dann immer mehr Menschen an. Sein Onkel Abu Lahab stellte sich gegen ihn, aber Abu Talib, der Vater Alis, kündigte an, seinen Neffen von ganzem Herzen unterstützen zu wollen.

Die offene Verkündung eines neuen Glaubens musste natürlich das Misstrauen der Mekkaner erregen. Um die Verbreitung der neuen Religion zu verhindern, war ihnen jedes Mittel recht. Besonders die Schwachen und die Sklaven, die ihre Sympathie für den Islam bekundeten, hatten unter schrecklichen Nachstellungen zu leiden. Die Tatsache, dass auch einflussreichere Menschen wie Umar dem Islam beitraten, und so die Position der Muslime stärkten, ließ die Unterdrückung durch die Mekkaner immer härter werden. Als die Verfolgung schließlich unerträglich wurde, sorgte der Prophet Muhammad dafür, dass eine Gruppe von Muslimen nach Abessinien auswanderte, wo sie von König Negus freundlich aufgenommen wurden.

Zehn Jahre nach der Berufung Muhammads zum Propheten starben Abu Talib, sein Onkel, und seine Frau Khadidscha. Die Muslime nannten dieses Jahr “das Jahr der Trauer”. Der Prophet ging inzwischen nach Ta’if, eine Stadt in der Nähe von Mekka, wo er sich darum bemühte, den Islam zu verkünden und um Hilfe zu bitten. Dort wurde er jedoch schlecht behandelt. Schließlich jagte man ihn sogar fort, und er kehrte nach Mekka zurück. Bald darauf kam es zur Hidschra.

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