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Das ghaznawidische Reich wurde 999 in Nordwestindien (Pandschab) von Mahmud von Ghazna als zweiter Staat von zum Islam übergetretenen Türken gegründet. Mahmud eroberte Khorasan (999), Khwarasm (1017) und Westpersien (1029). Die Glanzzeit der ghaznawidischen Dynastie, deren Ursprünge in Afghanistan, Khorasan und Indien zu suchen sind, erlebte das neue Reich schon zu Zeiten seines Gründers, der sich intensiv dafür einsetzte, den Islam in Indien zu verbreiten.
Die Seldschuken besiegten Mas’ud, der 1030 zum Sultan von Ghazna gekrönt worden war, bei der Schlacht von Dandanakan (1040). Mit ihm ging die ghaznawidische Hoheit in Khorasan und Westiran zu Ende. Vollständig zerfiel der ghaznawidische Staat, dessen Verkehrs-sprache Arabisch war, jedoch erst 1186.
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