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Nicht Religiosität, sondern Diskriminierung führt zu Gewaltbereitschaft! |
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Die sehr gewagte These des Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen, islamische Religiosität führe zu einer höheren Gewaltbereitschaft, wird nun offiziell durch eine international angelegte Studie widerlegt. Die FRA – European Union Agency For Fundamental Rights – hat in ihrer Studie (durchgeführt in Frankreich, Spanien und Großbritannien) die Ursache für die Gewaltbereitschaft unter muslimischen Jugendlichen in den negativen zum Teil auch gewalttätigen Erfahrungen mit Diskriminierung und Ausgrenzung diagnostiziert. Somit hat sie der Gleichung „Muslimische Religiosität = Steigende Gewaltbereitschaft“ eine Absage erteilt. Diese war im Juni in deutschsprachigen Medien unter Berufung auf das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen verbreitet worden.
Der komplette Studienbericht ist unter der folgenden Webadresse abrufbar:
Experience of discrimination, social marginalisation and violence: A comparative study of Muslim and non-Muslim youth in three EU Member States
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